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Was ist die Grube Caroline?

Die Grube Caroline ist eines der ältesten zugänglichen Erzbergwerke des Schwarzwalds. Wer eine Zeitreise zurück in die Arbeitswelt des Mittelalters machen will, ist hier genau richtig. Zu den Besonderheiten gehört, dass durch datierbare Funde und Schriftstücke die geschichtliche Entwicklung zwischen dem 13. und 18. Jh. gut rekonstruierbar ist.

Die mit Schlägel und Eisen händisch aus dem harten Grundgebirgsgestein herausgearbeiteten Grubenräume sind von besonderer ästhetischer Schönheit – quasi „Bildhauerarbeiten“ unter Tage. Faszinierend ist auch die rund 300 Millionen Jahre alte geologische Entwicklungsgeschichte der Erz- und Mineralgänge, die man hier im wahrsten Sinne des Wortes begreifen kann.

Die Grube liegt am Waldrand im idyllischen Eberbachtal im Sexauer Ortsteil Eberbächle, genau gegenüber der imposanten Schlossruine der Hochburg.

Ein beachtlicher Teil der historischen Anlagen ist über Stollen und einen unterirdisch gelegenen Schacht zugänglich; sechs Sohlen mit Abbau- und Suchörtern, weiteren Schächten und Querschlägen sind heute freigelegt. Unter anderem ist ein weitgehend im Originalholzausbau aus der Zeit um 1530 erhaltener Haspelschacht ausgegraben worden. Alle Grubenräume sind gut ausgeleuchtet und gefahrlos zu begehen.

Abgebaut wurden silberhaltige Blei- und Kupfererze (Bleiglanz, Fahlerze), die in Schwerspatgängen auftreten. Wirtschaftlich sind sie heute nicht mehr von Interesse. Die geowissenschaftliche Untersuchung der wieder zugänglichen Erz- und Mineralgänge führte jedoch zu Erkenntnissen, die schließlich die Entstehungsmodelle für alle Erz- und Mineralgänge im Schwarzwald verändert haben.

Dr. Wolfgang Werner

Aktuell:

Hauptversammlung 2017

Am 28.April 2017 findet die Hauptversammlung des Fördervereins Carolinengrube e.V. statt. Weitere Details später.

 

Öffnungszeiten 2017
8. April, 6. und 27. Mai, 17. Juni, 1., 15. und 29.Juli, 12. und 26. August, 9. September, 7. Oktober und 4. November. Führungen von 11:00 bis 16:00 Uhr (Start der letzten Führung).

 

Wir bitten unsere Besucher, die ausgewiesenen Parkplätze zu benutzen. Vermeiden Sie bitte eine Behinderung der Anwohner (u.U. überbreiter landwirtschaftlicher Verkehr).